Erechim
In dieser Stadt im Süden von Brasilien leben etwa 450 Menschen vom Abfall zweier grosser Mülldeponien.
Wohin mit dem aussortierten Müll? Wo soll das alles bis zum Verkauf zwischengelagert werden? Wie kann man in einem solchen Umfeld Ordnung reinbringen? Wem gehört was? Was heisst das organisatorisch? Fragen um Fragen.
Dazu kommt die grosse Verletzungsgefahr, welche beim Durchsuchen nach brauchbaren Materialien besteht: Verstauchungen, Schnittwunden und ähnliches mehr. Die Folgen daraus sind oft Entzündungen und Vereiterungen.
In Zusammenarbeit mit den Franziskanern bauten wir eine grosse Lagerhalle. Hier wird das Gefundene sortiert und zwischengelagert. Gleichzeitig wurde diese Halle auch zu einem besonderen Ort der Begegnung. Die Menschen erhalten hier auch eine minimale Ausbildung in Hygiene, Vorbeugung gegen Verletzungen und über korrektes Verhalten bei Verletzungen.
Teilansicht des Stadtviertels Progresso. Im Zentrum treffen sich die Favela Arcan und Obra Santa Marta.
Innenansicht der Halle von Arcan: Hier sammeln und pressen Bewohner aus der Favela Arcan reziklierbares Material (Plastiksäcke, PET-Flaschen usw.). Mit dem anschliessenden Verkauf bestreiten sie ihren Lebensunterhalt.



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