Geschichte
Peter erinnert sich
Unser Freund, Fritz Zumbrunn, lebte seit 1964 (gestorben am 26. Juli 2006) in Brasilien und hatte mit seinen beruflich bedingten Reisen sehr viel Erfahrung gesammelt. Ruth und ich besuchten ihn erstmals 1978 in Rio de Janeiro. Dabei bot sich uns die Gelegenheit mehr über die geografische, wirtschaftliche, politische und soziale Lage Brasiliens zu erfahren.
Nebst den überwältigenden Eindrücken in dieser Millionenstadt lernten wir auch die Not der Strassenkinder hautnah kennen. Seither trugen wir einerseits die Faszination über dieses grosse Land in uns – andererseits aber auch die Not der Ärmsten. Diese Eindrücke über die Strassenkinder haben vor allem Ruth immer wieder sehr stark belastet.
Die Belastung meines Berufes und das Mittragen von Ruth rechtfertigten eine Pause und so bot sich mit meinem 50. Geburtstag eine gute Gelegenheit einmal mehr nach Brasilien zu reisen. Immer wieder die gleichen Bilder der grossen Gegensätze: hier der Reichtum und dort das unsägliche Elend.
Zurück im schönen Thun, liessen uns diese Eindrücke nicht mehr los. Die Bereitschaft jetzt zu handeln und nicht einfach wegzusehen wuchs immer stärker. Ausschlaggebend war für uns die prophetische Aussage in einem Gottesdienst von Erich Reber, als er einen Aufruf für die Strasssenkinder in Südamerika machte. Da wussten Ruth und ich, wir sind angesprochen.
Ruth schaffte den Kontakt zu Pastora Esmeralda in Belo Horizonte. Mit zehn Mitarbeitenden betreute sie Kinder in Contagem, einem Stadteil von Belo Horizonte mit vielen Favelas.
So war ich zweieinhalb Monate später wieder in Belo Horizonte (Hauptstadt von Minas Gerais) und durfte unser erstes Projekt initialisieren. Graças a Deus!
Weitere Beiträge sind in Arbeit
So beispielsweise auch über die Spurreise 2002


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