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Archiv "Aktuelles"


Eröffnung des zweiten Schulgebäudes in Serro, Minas Gerais

 

 

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Hilfe für brasilianische Kinder

Thuner Tagblatt 14.02.2005

Über acht Millionen brasilianische Kinder leben ohne Zuhause. Die Thu­ner Stiftung Eben-Eser hilft Strassenkindern.

Das Schulungsprogramm der Stiftung Eben-Eser im brasilianischen Ort Serro wird doppelt geführt: 25 Kinder am Vormittag und 25 am Nachmittag. Die Strassenkinder lernen Lesen und Schreiben und anderes für ihr Leben Not­wendiges. Es ist ihre einzige Chance, der Armutsspirale zu entgehen. Und sie nutzen sie. Denn die meisten von ihnen erfahren hier erstmals in ihrem Leben, was Liebe und Zuneigung sind. Auf dem 100'000 Quadratmeter grossen Ge­lände, das die Stiftung vor drei Jahren mit Spendengeldern gekauft hat, können arme Familien auch eigene Gärten anlegen.

 

Der Alltag der Strassenkinder ist geprägt von Gewalt, Drogen und Prostitution, von Hunger, Verfolgung und Tod. Von der übrigen Gesellschaft werden sie dis­kriminiert und ausgegrenzt. Menschenwürde und Selbstachtung haben die meisten von ihnen verloren. Der Kontakt zu den Helfern von Eben-Eser gibt sie ihnen zurück. Dazu lernen die Kinder auch einfache Tätigkeiten in Garten und Küche und geben ihre neuen Kenntnisse in ihren Familien weiter.

 

«Stärke macht nur Sinn, wenn sie den Schwachen dient.» Mit dieser Devise gründete das Ehepaar Peter und Ruth Burgener aus Thun im Jahre 1998 die Stiftung Eben-Eser. Die Arbeit unter Strassenkindern in Serro ist eines ihrer Projekte in Brasilien, die ausschliesslich mit Spendengeldern finanziert werden. Pro Jahr stehen zwischen 50'000 und 80'000 Franken zur Verfügung. PD/RDH

 

Kontaktadresse: Stiftung Eben-Eser, Zelglistrasse 10, CH-3608 Thun-Allmendingen. Spenden werden erbeten auf Konto Nr. 492727-10 der Credit Suisse bzw. auf das Postkonto 30-3200-1. Diesen Bericht verfassten die beiden Berufsmittelschülerinnen Katja Plattner und Mirjam Jann im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten.

 

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Einladung: Unser Besuch aus Curitiba

Sonntag, 30. Juni 2002
Thomas und Erika Bleiker
mit Nathanael, Rebekka und Timon

 

 

 

 

Während ihrem Heimaturlaub in der Schweiz machen sie
einen Abstecher nach Thun!
Sie leben seit 1996 in Curitiba und arbeiten für ACRIDAS,
ein Kinderhilfswerk, das 340 Kindern Halt gibt.

 

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Suppentag

Die Teilkirchgemeinde Rohrdorf der evang. Kirche Melligen-Oberrohrdorf und die kath. Kirchgemeinde Oberrohrdorf führten am 17. März 2002 den ökumenischen Suppentag zugunsten der VEM (Vila Educacional de Meninas) durch. Der Suppentag wurde vor 17 Jahren von Frau Irène Bislin eingeführt und findet seither regelmässig statt. Der Erlös ging nach Diamantina, Minas Gerais.

 

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Damaris, Shannon und Marcio

waren bei der EBEN-ESER Stiftung zu Gast.

Am 8. Februar hatten wir Besuch aus São Paulo. Der nachstehende Artikel aus dem Thuner Tagblatt vom 12.2.2002 schildert den eindrücklichen Abend nochmals treffend.

 

 

 

 

 

 

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Strassenkindern helfen

Thuner Tagblatt 12.2.2002:

 

In Brasilien kämpft eine Schweizerin gegen das Elend der Strassenkinder. Sie berichtete über ihre Arbeit.

Als die heute 31-jährige Lehrerin und Schriftstellerin Damaris Kofmehl aus Zürich zum ersten Mal in Südamerika nach literarischem Material suchte, wurde sie brutal mit dem Kinderelend im brasilianischen São Paulo konfrontiert und beschloss sogleich, weder wegzuschauen noch hinzuschauen, sondern zu handeln. Ihr Glaube an Gott und das Leben von Jesus Christus drängten die Salutistin, ihr bequemes Leben in der Schweiz gegen eine schwierigere Arbeit einzutauschen. Damaris, wie sie allgemein genannt wird, stellte sich dem Projekt «Drei Herzen» (Três Coraçòes) zur Verfügung.
Jetzt auf Heimaturlaub mit ihren Freunden Shannon und Marcio, informierte die Frau im Rollorama an der Scheibenstrasse vor etwa 600 Zuhörern, unter ihnen auffallend viele Jugendliche, über ihre Arbeit. Dann sprach die fröhliche Shannon wort- und gestenreich über ihren dornenvollen Werdegang vom Strassenkind zur gläubigen Christin dank dem Projekt «Drei Herzen», fliessend übersetzt von Damaris. Dasselbe tat auch Marcio. Dazu sangen die beiden heitere Lieder in ihrer portugiesischen Muttersprache. Grossen Eindruck hinterliess der von Damaris geschaffene Videofilm über das erschütternde Dasein der Strassenkinder: Drogen, Diebstahl, Schläge, Hunger und Ausbeutung treiben die hilflosen Kinder zur Verzweiflung und bis in den Tod.
Diese grosse Not liess auch den Thuner Peter Burgener nicht kalt. Vor zwei Jahren gründeten er und seine Ehefrau Ruth die Eben-Eser-Stiftung. Auch hier geht es ums Gleiche: sie unterstützt das Projekt «Esmeralda Campelo» in Belo Horizonte und zwei anderen Städten: Strassenkinder aus dem Sumpf zu ziehen, ihnen durch Betreuung, Schulung und medizinische Versorgung zu einer besseren Zukunft zu verhelfen. Dies war eine gemeinsame Veranstaltung der Heilsarmee Thun und der Eben-Eser-Stiftung.




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